2012 New Zealand Disc Golf Championships

Am Waitangi Weekend wurden die 2012 New Zealand Disc Golf Championships im schicken Spa Park bei Taupo ausgetragen. Für das Turnier wurde der Park manikürt und mit 18 Körben versehen. Zwei Bahnen sind Par 4, ansonsten ist alles Par 3. Bereits vor dem Turnier rankten sich diverseste Anekdoten um die Problematiken und Schwierigkeiten bei verschiedenen Bahnen, insbesondere „the signature hole“ #4 (Drive zum Korb unmöglich, Korb am supersteilen Abhang), #10 (sehr langes Par 3, Korb unter Bäumen neben Abhang), #11 (die Brombeergrabenhölle) und #14 (stetiger Gegenwind, sehr langes Par 3, Korb hinter Baum nach langer Rechtskurve).
Tatsächlich ist alles natürlich noch viel viel schlimmer als befürchtet 😛

Der grossartige und in Frisbee-Kreisen legendäre Turnierdirektor Bob Gentil hat alles wie immer routiniert und perfekt organisiert, das Players Package beinhaltet Shirt, Scheibe, Mini-Driver und Marker, einfach klasse, das Wetter hält sich auch noch an die Spielregeln — Sonnenschein, ein paar Wolken, Wind und KEIN Regen.
How much better can it get?

Marty de Haas hat ein cooles Ferienhaus für uns organisiert, die Auckländer, Sammy aus Christchurch und ein, zwei Überraschungsgäste kommen hier unter, Chefkoch Marty geht seiner Profession entsprechend nach, es ist ganz einfach der Hammer.

Die Doubles-Runde am Samstag mit Sammy aus Christchurch läuft bestens, wir haben letztes Jahr schon bei den Nationals in Hamilton und später in Paradise auf der Südinsel schick zusammen gespielt.
Wir lernen den Kurs kennen und spielen e-z unter Par, es macht grossen Spass.

Die Singles am Sonntag und Montag sind natürlich entsprechend härter und fordernder, kleinste Fehler werden manchmal wirklich eisenhart bestraft, ich sage an dieser Stelle einfach nur „Roller“.

Mein Lieblingsdriver geht gleich beim ersten Loch der zweiten Runde in den stacheligen Brombeeren verloren, lustigerweise entdecke ich die Scheibe kurz vor Ende der letzten Runde am Montag wieder, mit Blairs scharfer Sense hacke ich mich duch den Brombeerdschungel und finde auch noch Davids verlorengegangenen und geliebten High Speed Driver, tralala!

Bei Bahn 10 um die Ecke fliesst übrigens eine ganz schön heisse Thermalquelle in Form eines Wasserfalls in den Waikato River, Massagebad und anschliessend gegen die Strömung im glasklaren Waikato schwimmen…wie schick ist das denn?

Ich hab das grosse Glück alle Runden in super angenehmer Gesellschaft zu spielen — Doubles mit Sammy und Damian und Dean, Singles mit Simon, Nigel, Dom, Ming, Henry, George, Sammy (again!), Toby, Neil, Lawton, Gemma und Shane…oh yeah.

Insgesamt spiele ich auch gar nicht so übel und beende alle Runden knapp über Par…not too bad for this ultra challenging course monster.
Ich bin zufrieden, müde, glücklich und etwas zerkratzt.

Letztendlich gewinnt Simon Feasey (Masters) verdient und konsequent vor Dean Marshall (Masters), Blair Joines (Masters), Pete Boyle (Grandmasters) und Matt Scott (Open).
Simon und David gewinnen auch die Doubles, Mixed Doubles Sieger sind Ming und Henry.

Yeah.

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