New Zealand Northland, Cape Reinga, Tapotupotu Bay, Te Paki, Rarawa Beach, Ninety Mile Beach

Nachts fliege ich nach dem vermutlich langsamsten Boarding ever nach Neuseeland und komme nach gefühltem Sekundenschlaf um 0530 früh in Auckland an. Ich hole gegen 1000 meinen Campervan ab, was für eine Überraschung. Der Wagen ist relativ neu, viel fitter, hat Zentralverriegelung, Automatik, Air-Condition, verbraucht weniger Sprit und alles daran scheint zu funktionieren. Oh yeah.
Das Wetter ändert sich leider um die Mittagszeit, es regnet in Strömen, es erinnert mich stark an Australien 🙂 Ich checke den Wetterbericht, die Sturmfront zieht nach Süden und mache mich sofort auf den Weg nach Norden.
Gegen 1500 holt mich die Müdigkeit ein, ich schlafe zwei Stunden auf einem Parkplatz und fahre danach bis nach Whangarei. Der Regen wird noch stärker, ausserdem scheint der Parkplatz den ich mir zum Übernachten ausgesucht habe auch aus anderen Gründen — welche auch immer — recht populär zu sein, es kommen und fahren relativ viele Autos nach ziemlich kurzem Aufenthalt.
Am Morgen schüttet es immer noch, ich fahre bis nach Te Paki in der Nähe des 90 Mile Beach und Cape Reinga, dem (fast) nördlichsten Punkt von Neuseeland, hier hört nachts endlich der Regen auf, yipppiiiy!
Morgens fahre ich die letzen 25 km nach Cape Reinga, ab jetzt geht es nur noch nach Süden. Ich besuche Tapotupotu Bay und probiere mein neues superhässliches Boogieboard aus, hmmm vielleicht sollte ich erstmal in weniger hohen Wellen üben. Den nächsten Versuch starte ich in Spirits Bay, hier sind allerdings mal fast gar keine Wellen, das mit dem Boogieboard scheint sich ein wenig zu verschieben.
Ein Stop bei den Te Paki Giant Sand Dunes bietet sich an und ich surfe dafür auf Sand, das läuft schon mal gar nicht schlecht und macht tierischen Spass. Nach dem Sandsurfen kühle ich mich in einem See nahe des Te Paki Streams ab, es ist fantastisch und frisch. Danach wechsle ich West- gegen Ostküste und übernachte in Rarawa Beach, hier lässt sich am nächsten Morgen auch ganz cool boarden und baden, oh yeah.
Entgegen aller Empfehlungen fahre ich den Campervan auf den Ninety Mile Beach, der in Wirklichkeit zwar nur ungefähr 56 Meilen lang ist und die offizielle Strasse war, bevor der übrigens nur einspurige Highway, den man bei uns eher Landstrasse nennen würde, gebaut wurde. Es ist ganz schön abgefahren auf Sand zu brettern, ein paar super rutschige Kreise zu drehen und zum Glück nicht stecken zu bleiben, tralala!

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4 Kommentare zu New Zealand Northland, Cape Reinga, Tapotupotu Bay, Te Paki, Rarawa Beach, Ninety Mile Beach

  1. (*_*) sagt:

    poaaah, unglaublich, is das schön da! hast du die schönste ecke erwischt, oder? keep ‚em pictures coming pls 🙂

    • Martin sagt:

      Ja, es ist wirklich schon fast unglaublich schön…und alle sagen, dass die Nordinsel im Vergleich zum Süden ja gar nicht sooo toll ist, ich kanns mir zwar kaum vorstellen, aber hey, ich werde ja sehen 🙂

  2. Phil sagt:

    Hell yeah! Sandsurfen, wie geil! Und wenn ich das eine Bild (0510) richtig deute, kenn ich den Parkplatz sehr gut, schöne Ecke 😉
    Rock the island!

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