Deutsche Discgolf-Meisterschaften Kellenhusen 2011 — Samstag

Samstagfrüh beginnt das eigentliche Turnier. Warum das immer so ultrafrüh losgehen muss, erschliesst sich mir nicht wirklich, es ist bis 1900 hell. Whatever. Es ist noch etwas neblig und die Wiesen sind feucht. Die neu gekauften Hi-Tec-Schuhe halten tatsächlich dicht, wie angenehm, eine ganz neue Erfahrung mit trockenen Füssen zu spielen.
Der Kurs ist auf den Wiesen und Waldstücken zwischen Deich und Strand angelegt, für die DM von 22 auf 21 Bahnen verkürzt und bietet ausser grossen Höhenunterschieden so ziemlich von Allem etwas. Trickreiche kurze Bahnen mit Doglegs und Mandos, tückische OBs, laaange Bahnen auf offenen Flächen und Waldbahnen mit sehr wenig verzeihenden, je nach Gattung superklebrigen und teilweise fast unsichtbaren Ästen. Schick. Je nach Länge sind die Löcher Par 3 oder 4, das Kurspar liegt bei 63 Zählern.
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Abends spielt die — laut Eigenwerbung — beste Oldieband Ostholsteins, Mad Dog Mahoun. Extra für diesen Anlass haben sie einen Disc Golf Song komponiert. Wer glaubt das sei crazy, irrt. Neben mir saß eine Dame mit hochtoupiertem Haar, true 80ies style und erzählt mir, das Frisbee ja ganz „normal“ sei, ihr Sohn würde ein für 10000 € modifiziertes Bobby Kart fahren.
Yeah.

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